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Auch in diesem Jahr lädt das Leipziger Ensemble amici musicae, Chor & Orchester, Leipzig zum offenen Herbstprojekt ein – und es gibt etwas zu feiern! Bereits seit 10 Jahren öffnen einmal jährlich Chor und Orchester ihre Reihen, um gemeinsam mit Gästen ein chorsinfonisches Werk unter professionellem Anspruch zu erarbeiten und aufzuführen.


Was anfangs als Angebot an die vielen Ehemaligen gedacht war, die aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr am regelmäßigen Proben- und Konzertbetrieb der amici musicae teilnehmen konnten, entwickelte sich schnell als eigenständiges Projekt-Format, mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland. Vor allem junge Musikerinnen und Musiker nutzen dieses Angebot, die großen Oratorien kennen (und lieben) zu lernen. Mit Kooperationspartnern wie dem Landesjugendchor Sachsen und dem Jugendsinfonieorchester Leipzig wurden in den vergangenen Jahren viele großartige Projekte umgesetzt, darunter Brittens War Requiem (2013), The Dream of Gerontius von Elgar (2015), das Verdi-Requiem (2017), Mendelssohn Bartholdys Elias (2019) und Paulus (2021).

 

Das Repertoire des diesjährigen Abschlusskonzertes am Ewigkeitssonntag gleicht dem des ersten Herbstprojektes im Jahr 2012. Auf dem Programm steht Johannes Brahmsʼ Ein deutsches Requiem sowie zwei seiner kleineren chorsinfonischen Werke Schicksalslied und Nänie. 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am vergangenen Wochenende in der Jugendherberge Oberbernhards in Hessen den Grundstein für das diesjährige Projekt gelegt. Jetzt wird mit Spannung auf das Konzertwochenende geschaut. Auch in diesem Jahr haben sich die »Freunde der Musik« für den Pavillon der Hoffnung als Konzertort entschieden, da dort auch im Pandemie-Herbst ʼ22 mit einer großen Anzahl an Ausführenden, mit vergrößerten Abständen – und bei gleichbleibendem Klangerlebnis – gesungen und musiziert werden kann

 

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Ron-Dirk Entleutner